Welche Schadstoffe (Weichmacher) sind im Schulranzen?
Zunächst als Erläuterung:
Weichmacher sind Stoffe, welche spröden Harzen (Duroplaste) und Plasten (Thermoplaste) zugesetzt werden, um diese elastischer sowie geschmeidiger im Gebrauch oder der weiteren Verarbeitung zu machen. Weichmachungsmittel können zum Beispiel schwerflüchtige Ester, fette Öle, Weichharze oder auch Campher sein. Ökologisch sind einige Stoffe bedenklich, allerdings gibt es auch natürliche Weichmacher wie Lärchenharz oder Rizinusöl.
Warum sollten diese Stoffe vermieden werden?
Eine akute Bedrohung besteht in den eingesetzten Stoffen nicht. Generell werden die Stoffe über Speichel oder die Haut aufgenommen. Somit bestünde die Gefahr, dass Kinder Teile des Schulranzens oder Schulmaterial in den Mund nehmen (gerade Erstklässler) und somit über einen längeren Zeitraum gesundheitsschädliche Schadstoffe aufnehmen. Selten werden Schulranzen auf nackter Haut getragen.
Bei Schulranzen gibt es massive Unterschiede im Material. Es gilt nicht, je teurer - desto weniger Schadstoffe sondern durch die Bank gibt es unterschiedliche Ergebnisse (laut Öko Test). Oft schreiben die Hersteller bei den Schulranzen dazu ob diese frei von Schadstoffen sind. Welche spezifischen Schadstoffe also in Schulranzen sind, kann man generell nicht festlegen, am Besten wären natürlich so wenig wie möglich.
